Umsatzsteuer

 

Die Umsatzsteuer bezeichnet man üblicherweise auch als Mehrwertsteuer. Sie wird in der Öffentlichkeit oft wegen Veränderungen und Erhöhungen diskutiert. Meistens beträgt die Umsatzsteuer 20 % des Nettoentgelts. Für manche Waren gelten jedoch reduzierte Steuersätze, wie beispielsweise für Bücher und Lebensmittel. Bei bestimmten Lieferungen und Leistungen gelten andere Regeln. Bei Bauleistungen oder Lieferungen in das Ausland wird zum Beispiel keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Dies lässt sich daran erklären, dass diese Umsätze entweder befreit sind oder der Leistungsempfänger die Steuerschuld zu bezahlen hat. Bei Umsätzen im Jahr, die unter 22.000 € (in Österreich ab dem Jahr 2007 unter 30.000 €) liegen, muss keine Umsatzsteuer angegeben werden. Dann kann man aber auch keinen Vorsteuerabzug geltend machen. Wenn in einem bestimmten Fall der Vorsteuerabzugsanteil die Umsatzsteuer übersteigt, sollte man am besten einen Antrag auf Regelbesteuerung stellen. Der Antrag ist über einen Zeitraum von 5 Jahren verbindlich. Von der Mehrwertsteuer kann ein Vorsteuerabzug erfolgen. Darin ist die Umsatzsteuer enthalten, die an Lieferanten gezahlt wurde. In Abhängigkeit des Umsatzes kann man auch eine Vorsteuerpauschalisierung beantragen, die 1,8 % der Nettoumsätze beträgt. Bei der Steuererklärung ist es je nach Umfang sinnvoll, sich bei der Ermittlung der Umsatzsteuer durch einen Steuerberater helfen zu lassen, damit man unnötige Fehler und damit einen Zusatzaufwand vermeiden kann.