Stille Beteiligung

 

Bei der stillen Beteiligung an einer Firma wird Kapital oder ein Kredit eingebracht, ohne dass der Kapitalgeber ein Mitspracherecht hat oder im Firmennamen erscheint. Stille Beteiligungen haben in der Regel lange Laufzeiten, teilweise bis zu 30 Jahren. Bei üblichen stillen Beteiligungen beteiligt die Firma den Kapitalgeber an Firmengewinnen und -verlusten, aber nicht an ihrem Vermögen. Bei atypischen stillen Beteiligungen wird der Kapitalgeber auch am Firmenvermögen beteiligt. Ferner hat er bei manchen Entscheidungen auch Mitspracherecht. Sein in die Firma eingebrachtes Kapital wird als Eigenkapital der Firma betrachtet, es erfolgt keine Eintragung des stillen Beteiligten in das Handelsregister