Rechtsnormen

 

Die deutschen Rechtsnormen werden in das geschriebene und in das ungeschriebene Recht unterteilt. Zum ungeschriebenen Recht zählt das Gewohnheitsrecht. Beim Gewohnheitsrecht handelt es sich um eine lang bestehende Gewohnheit, die zum Brauch geworden ist. Ein Beispiel: Ein Nachbarsgrundstück wird schon lange als Garageneinfahrt benutzt. Dieses Recht kann nicht einfach entzogen werden. Das ungeschriebene Recht teilt sich in das öffentliche Recht und das Privatrecht. Öffentliches Recht regelt Rechtsbeziehungen zwischen dem Bürger und dem Staat. Dabei lautet der Grundsatz Über- und Unterordnung, wodurch man dieses Recht als zwingendes Recht bezeichnet. Im Fall von Verstößen ist das Gericht zuständig. Das Privatrecht regelt Rechtsbeziehungen, die zwischen Bürgern bestehen. Es geht hier um die freie Gestaltung der gez. Regelungen der Vertragspartner, deshalb spricht man auch vom nachgiebigen Recht. Für Verstöße sind die Vertragspartner und Rechtsanwälte zuständig.