Hypothek

 

Das Wort Hypothek stammt aus dem Griechischem und bedeutet übersetzt „Unterpfand“. Eine Hypothek ist also ein beschränktes, dingliches Recht. Ein dingliches Recht wiederum ist ein Herrschaftsrecht, was den Rechteinhaber dazu berechtigt, in bestimmter Weise auf die Sache, um die es geht, Einfluss zu nehmen. Heutzutage bezeichnet man meist das Grundstück als Hypothek. Der Hypothekengläubiger hat das Recht, sich durch Verkauf des Grundstückes sein Geld wieder zu holen. Letztlich könnte man Hypothek also auch mit einer Art Sicherheit umschreiben, die der Gläubiger hat, falls es zu unerwarteten finanziellen Engpässen kommen sollte. Die Hypothek zählt durch die oben beschriebenen Eigenschaften zum Grundpfandrecht, dem Gläubiger steht bei dieser Sache also das Recht zu pfänden zu. Im konkreten Fall sieht dies dann wie folgt aus: Derjenige, der die Hypothek aufgenommen hat, bekommt arge Zahlungsschwierigkeiten und kann demzufolge nicht mehr tilgen. Derjenige, dem die Hypothek an diesem Grundstück gehört, hat nun die Möglichkeit, das Geld zu fordern, indem das Grundstück verkauft wird. Der Schuldner kann dies auch nicht mehr verhindern, es sein denn, er schafft es, den fehlenden Geldbetrag noch in irgendeiner Weise aufzubringen und es dem Hypothekar zu zahlen. Die Bedeutung der Hypothek in Deutschland geht durch verschiedene Faktoren immer weiter zurück. Einer dieser Faktoren ist das Recht der Grundschuld, die dem Hypothekenrecht sehr ähnlich ist. In Deutschland sind noch etwa 20% der Grundstücksbelastungen als Hypothek bestellt, der Rest verteilt sich auf andere Finanzierungsformen. Diese Zahl lag noch vor wenigen Jahren deutlich höher, doch durch die Pluralität, die man heutzutage im Bereich der Finanzierungen hat, ist es nur allzu verständlich, dass die Tendenz in Bezug auf Hypotheken nach unten geht.