Abbuchungsauftrag

 

Oft ist es lästig, an monatliche Zahlungen wie bestimmte Steuern und ähnliche Abgaben zu denken. Gerade wenn man viel beschäftigt ist, bietet sich der Abbuchungsauftrag für solche Daueraufträge an. Unter einem Abbuchungsauftrag versteht man, dass man einen Gläubiger ermächtigt, einen bestimmten Betrag, auch unterschiedlicher Höhe, einmalig oder regelmäßig von seinem Konto abzubuchen. Solch ein Abbuchungsauftrag ist sehr praktisch und bei der Kfz-Steuer ist es mittlerweile sogar schon zur Pflicht geworden. Wer ein Fahrzeug anmeldet kann dies nur noch tun, wenn dem Finanzamt ein Abbuchungsauftrag für diese Steuer gegeben wird. Auch bei Telefongesellschaften oder Mobilfunkverträgen wird ein solcher Auftrag oftmals verlangt. Für den Gläubiger bietet dies die Sicherheit, sein Geld zu bekommen, denn er bucht die angefallenen Rechnungen einfach zum bestimmten Tag ohne weitere Kommunikation mit dem Kunden ab. Ist das Girokonto einmal nicht gedeckt, bucht er später den Restbetrag ab und berechnet dem Schuldner die Mehrkosten. Viele Gläubiger drängen einen Kunden oftmals auch dazu, einem Abbuchungsauftrag einzuwilligen, um die Bezahlung ihrer Rechnungen zu gewährleisten. Häufig wird ein Abbuchungsauftrag auch bei Internetgeschäften aufgegeben. Hier reicht es oft schon, die Bankverbindung bei der Bestellung anzugeben und schon werden die Beträge vom Konto abgebucht. Ein Abbuchungsauftrag ist also die schriftliche Erklärung des Schuldners gegenüber seinem Bankinstitut, dass der Gläubiger dazu berechtigt ist, das Konto des Schuldners belasten zu dürfen. Es handelt sich hierbei um eine Zahlungsvariante des Lastschriftverfahrens, welches jedoch wesentlich seltene  als die Einzugsermächtigung genutzt wird.